Tipps und Ratschläge für Eltern

Lassen Sie Ihre Kinder das Hobby wählen, welches sie gerne wollen, denn der wichtigste Faktor ist der Spaß !
Die Kinder sollten Verschiedenes ausprobieren.

Benutzen Sie Ihre Kinder nicht, um Ihre eigene Träume zu verwirklichen !  Setzen Sie Ihre Kinder nicht unter Druck.

Lassen Sie Ihre Kinder selbst so viel wie möglich entdecken. Gestehen Sie ihnen Freiheiten zu, zeigen Sie aber dennoch Interesse an ihrem Hobby.

Stören Sie Ihre Kinder nicht in der Konzentration bei der Ausführung des Hobbys, durch Ihr eigenes Verhalten. Nicht am Rand schreien, sondern lassen Sie den Trainer das Kind in dieser Situation "lenken".

Üben Sie Kritik immer auf angepasste Art und Weise und versuchen Sie, und bringen Sie diese auf eine aufbauende Art und Weise rüber. Üben Sie stets positive Kritik und loben Sie genügend.

Kommunikation ist das A und O, sowohl zwischen Eltern und Kind, als auch zwischen Eltern und Trainern -> Reden !

Erlauben Sie Ihrem Kind, „Kind“ zu sein und versuchen Sie nicht, es zum Star zu krönen, denn auch die Schwächeren sind wichtig.  

Zeichnen Sie sich durch mustergültiges Verhalten aus, denn als Begleitperson der Spieler  vertreten Sie ebenfalls Ihren Verein.

Reden Sie nach dem Spiel vom Spaß, von den gemachten Erfahrungen, von der Verbesserung der Fähigkeiten, und helfen  Sie Ihrem Kind die Lage nicht zu dramatisieren wenn es schlecht gespielt hat oder wenn das Spiel verloren wurde.

Sie haben eine sehr wichtige Rolle in der sportlichen Entwicklung ihres Kindes!

Wie Sie ihr Kind am besten unterstützen können :

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Eine wichtige Nuance: Anfeuern ist nicht ‚drücken‘ aber unterstützen

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Zeigen dass der Sport wichtig ist, aber nicht alles ist (das Kind ist NICHT NUR Fußballspieler, Tennisspieler, Turner,  
          Speerwerfer…)

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Wenn ihr Kind es schwierig hat, vertrauen Sie ihm und hören Sie seiner emotionalen Belebung zu.

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Sie haben eine Rolle gespielt am Anfang, bei der Auswahl des Sports, aber danach ist es vollständig das Projekt des
          Kindes, NICHT IHR Projekt !

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Sie haben ihre Verantwortung genommen in der Auswahl eines guten Sportclubs, vertrauen Sie jetzt dem Trainer in
          seiner Arbeit !

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Sie sind Eltern, dies ist ein wirklich schwieriger Fulltime-Job, versuchen Sie nicht, auch noch den Job des Trainers
          zu übernehmen !

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Bleiben Sie VATER/MUTTER des Kindes, vor allem auch in schwierigen Situationen. Unterstützen Sie ihr Kind !

  O  Setzen Sie zusammen deutliche und realistische Herausforderungen und halten Sie ihr Kind daran.

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Lernen Sie dem Kind, glücklich zu sein mit den Fortschritten die es macht. Eine Technik besser beherrschen, das
          sollte belohnt werden. Fragen Sie nicht: ‚habt ihr gewonnen oder verloren ? oder wieviel Tore hast du geschossen ?‘, 
          fragen Sie jedoch : ‚was hast du heute gelernt ?‘ ‚Welche Fortschritte hast du gemacht ?‘.

Die optimale Haltung für Sportlereltern befindet sich zwischen den 2 extremen ‚überengagiert‘ und ‚uninteressiert‘.

Die meisten Jugendtrainer wurden oder werden professionell ausgebildet, um mit Ihren Kindern zu arbeiten und zu trainieren.  Ziel ist es, daß alle zusammen arbeiten und mit an der Vision des belgischen Fußballverbands, sowie der UEFA arbeiten.

Wir alle sollten nie vergessen :

„Fußball ist nur ein Spiel und der Spaß an diesem Spiel sollte vorrangig sein.“
www.jufu.be
Unsere Tipps und Ratschläge entstanden in Zusammenarbeit mit der Dipl. Sportpsychologin Emilie Schollaert.